Alfa Romeo 8C. Unvernünftig schön.

Warum ich Alfista bin.

In der Sammlung Schlumpf in Mulhouse steht ein Alfa Romeo 8C, in den ich mich auf der Stelle verliebt habe.

Ein Automobil mit großer Rennsportgeschichte, später umgebaut, verändert, seiner ursprünglichen Form beraubt. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, von einer unglaublichen Schönheit.

Diese Proportionen. Diese lange Motorhaube. Diese Eleganz. Und die Gewissheit, dass unter dem Blech kein gewöhnlicher Motor steckt.

Als ich jetzt den neuen Alfa Romeo Cuorerosso sah, war ich gedanklich sofort wieder in Mulhouse. Da ist sie wieder, diese italienische Lust, Automobile zu bauen, die nicht nur funktionieren, sondern begeistern.

Natürlich braucht niemand so ein Auto. Na und?

Ich bin Alfista. Ich will Autos, die Emotionen wecken. Die einen manchmal sprachlos machen. Die auch im Stand schon nach Geschwindigkeit aussehen.

Wer mit mir über Vernunft, Verbrauchswerte und Restwerttabellen diskutieren möchte, darf das gerne tun.

Aber bitte nicht vor diesem 8C.

Da bin ich beschäftigt. Mit Schwärmen.