Peter Schmitz
Über mich
Ich finde, man sollte sich für mehr begeistern als für die eigene Meinung.
Ich bin Peter Schmitz, lebe in Niddatal und habe eine ausgesprochene Schwäche für Menschen, die ihren eigenen Kopf benutzen. Für gute Ideen, ungewöhnliche Geschichten und für Dinge, die mit Leidenschaft gemacht werden. Ich kann mich für ziemlich vieles begeistern. Und wenn mich etwas erst einmal gepackt hat, möchte ich meistens auch wissen, was dahintersteckt.
Das kann gelegentlich etwas ausarten.
Liberal. Aus Überzeugung.
Ich bin Liberaler. Ziemlich konsequent sogar. Meine politischen Überzeugungen sind stark von Hayek, Eucken und der Idee einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung geprägt.
Dabei gehe ich von einer ziemlich optimistischen Vorstellung aus: Menschen können ihr Leben selbst gestalten. Sie können Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, Fehler machen und daraus lernen. Dafür brauchen sie Freiheit, verlässliche Regeln und einen Staat, der seine Aufgaben kennt.
Ich halte Freiheit für eine der größten Errungenschaften unserer Gesellschaft. Und ich finde, man sollte sie nicht erst dann schätzen, wenn sie einem fehlt.
In Niddatal engagiere ich mich als FDP-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung und als Vorsitzender unseres Stadtverbandes. Kommunalpolitik gefällt mir gerade deshalb, weil sie konkret ist. Hier geht es um Entscheidungen, die man erklären und deren Folgen man verantworten muss. Idealerweise mit einem vernünftigen Ergebnis für die Menschen, die hier leben.
Ich diskutiere gerne, durchaus leidenschaftlich. Ich kann mich über schlechte Argumente ärgern und freue mich über gute. Auch dann, wenn sie nicht von mir stammen.
Die schönen Dinge des Lebens
Zum Glück gibt es ein Leben jenseits der Politik. Und das ist ausgesprochen abwechslungsreich.
Ich liebe den Radsport. Am liebsten sitze ich selbst auf dem Rennrad, sammle Kilometer, genieße lange Ausfahrten und versuche gelegentlich herauszufinden, wo meine sportlichen Grenzen liegen. Ich bin Mitglied bei Bike Aid e. V. und beim RC 03 Ilbenstadt, einem Radsportverein hier in Niddatal. Ein bisschen Lokalpatriotismus darf schließlich auch sein.
Außerdem unterstütze ich die Initiative Kilometer für Kinder, die sportliche Bewegung mit Hilfe für schwer erkrankte Kinder und ihre Familien verbindet. Eine Idee, die ich ausgesprochen sympathisch finde. Denn wenn man mit etwas, das einem selbst so viel Freude macht, auch anderen helfen kann, umso besser.
Auf dem Rennrad lässt sich wunderbar abschalten. Und es gibt kaum einen ehrlicheren Maßstab für die eigene Leistungsfähigkeit als einen langen Anstieg mit Gegenwind.
Ich liebe guten Wein. Ich habe eine Schwäche für die Toskana, entdecke aber genauso gerne einen spannenden Wein vom Kaiserstuhl oder aus dem Rheingau. Mich interessiert, warum ein Wein schmeckt, wie er schmeckt. Ich probiere, vergleiche, hinterfrage meine eigenen Urteile und lerne gerne dazu. Große Namen beeindrucken mich durchaus, aber ein berühmtes Etikett ist noch lange keine Garantie für Begeisterung. Und manchmal macht mir eine Flasche für sechs Euro mehr Spaß als eine für sechzig.
Ich sage gerne: Es gibt keinen schlechten Wein, nur unpassende Gelegenheiten. Natürlich ist das maßlos übertrieben. Aber ein bisschen Wahrheit steckt darin.
Ich koche gerne, esse ausgesprochen gerne gut und halte einen schönen Abend mit gutem Essen, interessanten Menschen und einer passenden Flasche Wein für eine ziemlich vernünftige Verwendung von Lebenszeit.
Und dann wäre da noch meine Leidenschaft für italienische Automobile. Ich bin Alfista, mit allem, was dazugehört. Wer einmal vor einem Alfa Romeo 8C gestanden hat, versteht vielleicht, warum automobile Schönheit etwas ist, das man nicht allein mit technischen Daten erklären kann.
Vernunft ist eine hervorragende Grundlage für die Haushaltspolitik. Bei italienischen Sportwagen darf man gelegentlich großzügiger sein.
Warum ich schreibe
Ich habe Freude an Sprache. An guten Texten, treffenden Formulierungen und gelegentlich auch an einer gepflegten Provokation. Ich mag Autoren, die etwas zu sagen haben und sich trauen, es auch zu sagen.
Auf dieser Website schreibe ich deshalb über das, was mich beschäftigt. Über Politik und Freiheit, über Niddatal, über Radsport, Wein, Autos, Kultur und alles, was mir sonst noch interessant genug erscheint, um ein paar Gedanken daran zu verschwenden.
Manchmal wird das politisch. Manchmal persönlich. Gelegentlich ironisch und mit ziemlicher Sicherheit nicht immer zur allgemeinen Zustimmung.
Ich möchte hier auch nicht den Eindruck erwecken, auf jede Frage eine Antwort zu haben. Im Gegenteil. Ich entdecke ständig Dinge, von denen ich gestern noch nicht einmal wusste, dass sie mich interessieren könnten.
Vielleicht ist das ohnehin eine der schönsten Eigenschaften des Lebens: Man kann immer wieder etwas Neues anfangen.
Und wenn ich mich dabei gelegentlich verrenne, ist das auch kein Drama. Beim Rennradfahren gibt es schließlich ebenfalls die Möglichkeit, einfach umzudrehen.
Schön, dass Du hier bist. Schau Dich um. Vielleicht entdecken wir ja etwas, das uns beide interessiert.
